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So nachhaltig ist: umsichtig anpflanzen

So nachhaltig ist: umsichtig anpflanzen
Falls Sie Unterstützung mit Rat und Tat brauchen, ist der Verein Natur in Basel eine geeignete Anlaufstelle: naturinbasel.ch. (Bilder: Timo Orubolo)

Im Frühling suchen Sie als Erstes Hacke und Schaufel raus? Dann kommen diese Nachhaltigkeits-Tipps zum Anpflanzen genau richtig. Die Biodiversität dankt es Ihnen.

Worum gehts?

Um das Grün vor Ihren eigenen vier Wänden, respektive das, was einmal grün werden soll. Der Balkon oder der Garten sollen aus dem Winterschlaf erwachen und sich in ganzer Pracht zeigen. Also auf ins Gartencenter und dann ran an die Schaufeln und Setzeisen. Oder? Bitte halten Sie kurz inne, bevor Sie Ihr kleines Stück Natur bepflanzen. Die grosse Natur da draussen wird es Ihnen danken.

Beim Anpflanzen im Garten oder auf dem Balkon lohnt es sich, an die Nachhaltigkeit zu denken. Richtig pflanzen hilft der Biodiversität.
Beim Anpflanzen im Garten oder auf dem Balkon lohnt es sich, an die Nachhaltigkeit zu denken. Richtig pflanzen hilft der Biodiversität.

Warum ist das nachhaltig?

Was Sie anpflanzen und wie Sie das tun, hat einen Einfluss auf die Biodiversität in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon. Viele Pflanzen dienen Insekten als Nahrung, entweder über den Nektar oder als Ganzes. Die Sechsbeiner freuen sich ebenfalls über Unterschlupf, sei es in Form eines eigens gebauten Insektenhotels oder als Gestrüpp, das auch gerne mal stehen bleiben darf. Auch Stein- und Sandhaufen sind beliebt. Allgemein gilt: Ein bisschen wild darfs sein. Geometrie und glatte Flächen haben Sie bestimmt daheim genug.

Biogärtnereien bieten regionale Blumen und gleich noch lang haltbares Erdgemisch an.
Biogärtnereien bieten regionale Blumen und gleich noch lang haltbares Erdgemisch an.

Wann ist das nicht nachhaltig?

So wie es Pflanzen gibt, die kleinen Tieren Nahrung bieten, gibt es auch solche, die das ganz und gar nicht tun. Der vielleicht berühmteste Fall ist die beliebte Geranie. Biogärtnereien bieten regionale Blumen und gleich noch lang haltbares Erdgemisch an. Und wenn Sie Angst um Ihre eigene Nahrung haben: Läuse, Rüsselkäfer und Co. kann man auch anders von Gemüse und Kräutern fernhalten als mit Gift. Sogenannte Nützlinge gibt es im gut sortierten Fachgeschäft. Und wenn Sie Bäume im Garten haben: Denken Sie beim Zurückstutzen nicht nur an Ihre eigene Perspektive, sondern auch an diejenige von Vögeln und Eichhörnchen.

Und wenn Sie Bäume im Garten haben: Denken Sie beim Zurückstutzen nicht nur an Ihre eigene Perspektive, sondern auch an diejenige von Vögeln und Eichhörnchen.
Und wenn Sie Bäume im Garten haben: Denken Sie beim Zurückstutzen nicht nur an Ihre eigene Perspektive, sondern auch an diejenige von Vögeln und Eichhörnchen.

Was gibt es dazu noch zu wissen?

Im Kanton Basel-Stadt gibt es Förderbeiträge für Begrünungsmassnahmen von Gärten und Gebäuden sowie für die Baumpflege. Das Amt für Umwelt und Energie hilft weiter. Im Kanton Baselland gelten die Förderungen nur für öffentliche Grünflächen. Falls Sie Unterstützung mit Rat und Tat brauchen, ist der Verein Natur in Basel eine geeignete Anlaufstelle: naturinbasel.ch.

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