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IWB Pflanzenkohle - natürlich den Boden verbessern

Unsere zertifizierte Pflanzenkohle wird aus regionalem Landschaftspflegeholz hergestellt. Sie lässt sich sowohl im Garten als auch in der Landwirtschaft einsetzen und bietet viele Vorteile für Ihre Pflanzen und die Umwelt.

Für IWB Pflanzenkohle verwenden wir ausschliesslich regionale Biomasse wie z.B. Holz- und Grünschnitt aus einem Radius von maximal 40km um Basel.

Alle Rohstoffe sind unbehandelt und werden vor Verarbeitung eingehend kontrolliert. Im anschliessenden Pyrolyseprozess werden diese bei 600 Grad Celsius unter Ausschluss von Sauerstoff zersetzt. Aufgrund der Qualität der Rohstoffe und des kontrollierten Herstellungsprozesses trägt unser Produkt das EBC Zertifikat Agro-Bio. Es erfüllt somit die Voraussetzung für den Einsatz als Bodenverbesserer.

IWB Pflanzenkohle in der Region kaufen

Unsere Pflanzenkohle bieten wir in drei Grössen an - sowohl für den privaten Gebrauch als auch für Grossverbraucher. 

Den praktischen 4 Liter Beutel oder den ergiebigen 45 Liter Sack erhalten Sie direkt im IWB CityCenter.

Ausserdem erhalten Sie das Produkt in vielen weiteren Geschäften und Gärtnereien in Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Solothurn. Anhand der Karte finden Sie die passende Verkaufsstelle in Ihrer Nähe. 

 

Einsatzmöglichkeiten von Pflanzenkohle

Pflanzenkohle lässt sich vielseitig einsetzen. Zum einen eignet sie sich ideal als Bodenzusatz. Hierzu muss die Kohle jedoch zunächst aktiviert, bzw. mit Nährstoffen aufgeladen werden. Anschliessend in die Erde eingebracht, trägt sie zur Verbesserung der Bodenqualität und zur Ausbildung sogenannter Terra Preta Böden bei. Schon die Ureinwohner Südamerikas kannten den ökologischen Nutzen solcher Kohle. Hierdurch wurde die Fruchtbarkeit der teilweise ausgewaschenen Böden im Amazonasgebiet gesteigert und der Ertrag erhöht. 

Zum anderen kommt Pflanzenkohle auch in der Landwirtschaft zum Einsatz. Hier wird sie zum Beispiel als Stalleinstreu oder zur Behandlung von Gülle verwendet. Sie nimmt Ammoniak und Nitrat aus Kot und Gülle auf und vermindert so unangenehme Gerüche. 

Pflanzenkohle aktivieren

IWB Pflanzenkohle ist unbehandelt. Vor Einsatz im Garten muss die Kohle aktiviert und mit Nährstoffen aufgeladen werden. Nur so kann sie ihre positiven Eigenschaften entwickeln. 

Aufladung im Kompost

Zur Aktivierung gibt man das Produkt im Verhältnis von mindestens 1:20 in den Kompost. Hier eignet sich sowohl der handelsübliche Komposteimer in der Küche oder der Komposthaufen im Garten. Durch den Kompostiervorgang lädt sich die Kohle mit Nährstoffen auf. Dies dauert in der Regel ein paar Wochen. Nachdem die Aufladung beendet ist, wird das Kohle-Kompost-Gemisch oberflächig in die Erde eingearbeitet. Die in der Kohle enthaltenen Nährstoffe werden dann je nach Bedarf an die Pflanze abgegeben. Dieser Vorgang kann je nach Bedarf wiederholt werden.

Aufladung mit Flüssigdünger

Wer keinen Kompost Zuhause hat, kann die Kohle alternativ auch mit Flüssigdünger aufgeladen. Mischen Sie hierzu die Kohle im gleichen Verhältnis (1:20) mit dem Dünger Ihrer Wahl. Die Zeit zur Aufladung beträgt hier allerdings nur einige Tage. Danach geben Sie das Gemisch ebenfalls unter die Erde. 


Vorteile von Pflanzenkohle für Boden und Klima

Im Boden eingebracht verbessert die Kohle das Wachstum Ihrer Pflanzen. Gleichzeitig bindet sie CO2 aus der Atmosphäre und hat die Fähigkeit, unangenehme Gerüche aufzunehmen. Somit profitiert nicht nur die Pflanze, sondern auch Sie und die Umwelt.

Speichert Nährstoffe und Wasser

Pflanzenkohle wirkt wie ein Schwamm für Nährstoffe und Wasser und dient als Lebensraum für Mikroorganismen. Nährstoffe und Wasser werden langfristig in der Kohle gespeichert und je nach Bedarf an die Pflanze abgegeben. Hierdurch kommen Pflanzen auch durch Phasen längerer Nährstoffarmut oder Trockenheit. Das sorgt für ein gesundes und gleichmässiges Wachstum.

Lockert die Bodenstruktur

Dank der porösen Struktur und der hohen Stabilität der Kohle wird der Boden gelockert. Ein lockerer Boden ist, neben einem hohen Nährstoffgehalt, wichtig für ein gesundes Wachstum der Pflanzen.

Mindert CO2 in der Atmosphäre

Die Biomasse, die für die Herstellung verwendet wird, hat während seiner Lebenszeit eine Menge an CO2 aufgenommen. Dieses CO2 bleibt auch nach Weiterverarbeitung der Biomasse langfristig in der Kohle gespeichert. Indem die Kohle ins Erdreich eingearbeitet wird, das aufgenommene CO2 im Boden gebunden. So leistet Pflanzenkohle einen positiven Beitrag zur Reduktion des Klimawandels.

Verringert unangenehme Gerüche und Fäulnis

Pflanzenkohle hat eine sehr hohe Saugkraft. Im Kompost eingebracht, nimmt sie überschüssige Feuchtigkeit auf und reduziert somit Fäulnis und daraus entstehende unangenehme Gerüche. Gleiches gilt für die Neutralisierung von Gülle oder den Einsatz als Stalleinstreu.

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