Kontakt

Hauptsitz IWB
Margarethenstrasse 40, 4002 Basel
Tel.: +41 61 275 51 11
E-Mail: info@iwb.ch

 

IWB CityCenter
Steinenvorstadt 14, 4051 Basel
Mittwoch bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr
Samstag von 10:00 bis 15:00 Uhr

Seelenstrahlen

Wir nennen ihn die dunkle Jahreszeit. Denn bei allen schönen Dingen, die der Winter hat, mangelt es ihm an Sonne. Doch es führen Wege zu ihr.

 

Text: Paul Drzimalla

Alle kennen das Sprichwort, wonach man den Wert mancher Dinge erst richtig erfasst, wenn man sie nicht mehr hat. Leicht abgewandelt lässt sich das auch für den Winter sagen, respektive für das, was ihm fehlt: Sonnenlicht. Im Sommer verheisst es Lebensfreude und lange Tage, im Winter führt sein Mangel zu Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit. Andere werden gereizt oder haben Mühe, sich zu konzentrieren, und besonders drastische Diagnosen haben sich als Winterdepression oder Polarkoller einen Namen gemacht. Aber halt!
 

Zu wenig Vitamine und Hormone, zu viel Stoff

Zunächst: Die negativen Folgen der Dunkelheit sind nicht bloss Ausdruck von Weinerlichkeit der Wintermuffel. Denn unsere Mühe mit dem Lichtmangel hat biologische Gründe. Zum einen sind da die Hormone. Sonnenlicht wirkt auf die Netzhaut und löst dort die Produktion des Glückshormons Serotonin aus. Umgekehrt wird bei Dunkelheit der hormonelle Gegenspieler Melatonin produziert, der dem Körper signalisiert, dass es Zeit zum Schlafen sei. Doch auch Haut spielt eine wichtige Rolle beim Zusammenspiel zwischen Sonne und Gesundheit. In ihr wird das wichtige Vitamin D gebildet, das hilft, unser Immunsystem zu stärken. Womit wir schon beim ersten Problem wären, das der Winter uns stellt: Wir tragen dann dicke Kleider und lassen so viel weniger Sonnenlicht an uns heran als in der Freibadsaison. Dann sind da auch noch die «kürzeren» Tage, die uns weniger Gelegenheiten zum Sonnenbad geben. Und schliesslich scheint die Sonne im Winter durch ihren flachen Stand und den nebligen Himmel auch weniger intensiv. Bis zu zweimal heller ist die Sommer- als die Wintersonne.
 

Laufen statt Lunchen

Was also ist zu tun? Einfach gesagt: die Chancen nutzen! Wenn der Nebel am Jurasüdfuss klebt, ist er oft ein paar Kilometer weiter nicht einmal zu ahnen. Also unbedingt an die Sonne, solange sie scheint! Eine halbe Stunde mindestens pro Tag wird ganzjährig empfohlen, da darf es im Winter aufgrund der schwachen Sonnenstrahlung durchaus mehr sein. Warum also nicht die Mittagspause für einen ausgedehnten Spaziergang nutzen? Die zusätzliche Bewegung hilft ebenfalls, den Hormonhaushalt positiv zu beeinflussen.
 

Nützliche Helferlein

Natürlich ist das mit den sonnigen Plätzchen so eine Sache im Winter: So flach, wie die Sonne am Himmel steht, reicht ein kleiner Hügel oder ein Gebäude, sie durch den langen Schatten frühzeitig untergehen zu lassen. Und wer nicht mal eben auf einen Berggipfel flüchten kann, darf sich gerne eines technischen Kniffs aus der Fotografie bedienen. Dort nutzt man gerne Apps wie Sun Seeker, Light Trac oder Sun Surveyor (für iOS und Android, kostenpflichtig), die für den jeweiligen Standort den Sonnenstand im Tagesverlauf samt Schattenwurf anzeigen. Und wenn alle Stricke oder Sonnenstrahlen abreissen, gibt es da noch ein weiteres hilfreiches Gadget: die Tischsonne, auch Lichtdusche genannt. Diese starken Lampen können im Büro oder auch zu Hause aufgestellt werden und holen die sprichwörtliche Sonne rein. Unbedingt auf ausreichende Lux-Zahl achten. Und auch nicht vergessen, zwischendurch kurz aus dem Fenster zu schauen. Vielleicht hat die Sonne ja doch einen ihrer seltenen Winterauftritte?

 


Das könnte Sie auch interessieren

Highlights im Winter

Da geht mehr als ein Licht auf: Die aktuellen Produktideen aus dem IWB CityCenter sind praktisch, schön und vieles mehr. Und sie machen sich im Alltag ebenso gut wie unterm oder am Baum.

Mehr erfahren