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Sie hilft mit, die Wärme CO2-neutral zu machen

Im Pandemiejahr ein Generationenprojekt wie die Wärmetransformation aufgleisen – diese Aufgabe würde viele abschrecken. Nicht so Corinna Hunziker.

 

Text: Paul Drzimalla; Foto: Gianni Groppello

Corinna Hunziker, Sie sind «Programmleiterin Wärmetransformation». Was tun Sie genau?

IWB hat sich zum Ziel gesetzt, die Wärmeversorgung in Basel-Stadt klimafreundlich zu gestalten. Das ist eine Aufgabe, die enorm komplex ist. Denn es müssen zeitgleich das Wärmenetz ausgebaut, das Gasnetz teilweise stillgelegt und die Anlagen für die Wärmeerzeugung CO2-neutral gestaltet werden. Das sind unzählige Einzelprojekte, die uns die nächsten 15 Jahre beschäftigen werden. Mit meinem Team habe ich diese in Teilprogrammen zusammengefasst, die ich nun permanent koordiniere und steuere.
 

Das klingt nach einer gewaltigen Aufgabe.

Ist es auch. Die Wärmetransformation, welche IWB in Basel vorantreibt, sucht in der Schweiz ihresgleichen. Bis 2035 will IWB 460 Millionen Franken in den Ausbau der Wärmenetze investieren – die Modernisierung der Wärmeerzeuger nicht ein­berechnet. Zugleich betrifft das Programm jeden Bereich im Unternehmen, dazu noch zahlreiche Behörden des Kantons, verschiedene private ­Heizungs- und Anlagenbauunternehmen und letztendlich alle Menschen in Basel.
 

Welche Herausforderungen stellen sich?

Der Stellenwert der Wärmetransformation ist hoch, ebenso die Erwartungen. Wir haben letztes Jahr das Programm Wärmetransformation gestartet und die Grundlagen für die Umsetzung geschaffen – mitten in der Pandemie. Jetzt müssen wir Routine sammeln, damit wir die nächsten Jahre effizient arbeiten und rollend planen können. Denn eine weitere Herausforderung bietet der Markt: Wir schaffen die Wärmetransformation nur, wenn die Kundinnen und Kunden mitmachen.
 

Und wie gewinnen Sie die?

Indem wir ein gutes Angebot machen, dessen Nutzen sie verstehen. Deshalb sind Vertrieb und Öffentlichkeit ebenfalls ein wichtiger Teil meines Programms. Wir wollen den Menschen in Basel vermitteln, dass wir mit dem Umbau auf eine CO2-neutrale Wärmeversorgung einen einmaligen Weg eingeschlagen haben. Das ist ein Generationenprojekt, das uns alle angeht.


Eine Aufgabe, die Erfahrung braucht. Anders gefragt: Wie kommen Sie zu diesem Job?

Als Ingenieurin mit Fachgebiet Kraftwerkstechnik habe ich mein ganzes Berufsleben nichts anderes gemacht, als Wärmeverbünde zu realisieren – von der strategischen Planung bis zur Baustelle. Zugleich bin ich ein Mensch, der nachhaltig denkt und den strategische Aufgaben faszinieren. Ich kann also nicht anders, als diese Herausforderung anzunehmen (lacht).

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