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Wärme

Wärme von IWB – klimafreundlich und zukunftstauglich

Bei der Dekarbonisierung der Wärmeversorgung wird IWB ihrer Vorreiterrolle gerecht: Für klimafreundliches Heizen baut die Energieversorgerin das bereits weitgehend CO₂-neutrale Wärmenetz aus und verdichtet es. Eine Generationenaufgabe.

Im Frühling 2020 hat der Kanton Basel-Stadt seinen Energierichtplan publiziert. Er konkretisiert das Energiegesetz für die Wärmeversorgung der Gebäude in Basel-Stadt. Um die CO2-Emissionen zu senken, sind unter anderem neue Öl- und Gasheizungen nur noch in Ausnahmefällen zugelassen. Die Umsetzung des Plans bietet die Chance, die Basler Wärmeversorgung in ein zukunftsfähiges, klimafreundliches Gesamtsystem zu verwandeln. «Für dieses Generationenprojekt hat IWB einen ambitionierten Fahrplan erstellt: Innerhalb von rund 15 Jahren wollen wir die Wärmeversorgung komplett umbauen – und jährlich bis zu 70 000 Tonnen CO2 einsparen», so Evelyn Rubli, Leiterin Wärme. Eine Konsequenz der verlangten Dekarbonisierung ist auch die schrittweise Stilllegung des Gasnetzes.

«Die Grössenordnung dieses komplexen Projekts
ist für die Schweiz einmalig.»

Evelyn Rubli, Leiterin Wärme

CO2-neutrale Wärmeversorgung erreichen

Gut abgestimmt mit dem Tiefbauamt entwickelt IWB die strategische Planung der Wärmetransformation. «Die Grössenordnung dieses komplexen Projekts ist für die Schweiz einmalig», hält Evelyn Rubli fest. «Wir bringen alles zusammen: Die technischen und wirtschaftlichen Erfordernisse der IWB-Netzplanung, die Anforderungen des Kantons sowie die individuellen Bedürfnisse der Liegenschaftseigentümer.» Durch den Bau neuer Versorgungsleitungen und Hausanschlüsse ist mit zusätzlichen Baustellen zu rechnen. Um die Belastungen für Anrainer zu minimieren, werden diese Baustellen jedoch zeitgleich mit Bauarbeiten des Tiefbauamtes und der Basler Verkehrs-Betriebe BVB erfolgen.

Bis 2035 will IWB rund 460 Millionen Franken in den Ausbau der Wärmenetze investieren. Zur Verdichtung des Fernwärmegebiets schliesst IWB weitere Liegenschaften an die Versorgung an. Das Fernwärmenetz wird zudem entsprechend dem Energierichtplan erweitert. Bis 2035 soll es um rund 60 Kilometer wachsen. Dezentrale Wärmeverbünde in sogenannten Verbundgebieten werden an das Fernwärmenetz angebunden und zukünftig mit mindestens 80 Prozent CO2-neutraler Energie versorgt. Mit dem Ausbau der CO2-neutralen Fernwärmeproduktion wird durch das Fernwärmenetz bald noch klimafreundlichere Wärme fliessen.

«Neben dem Ausbau der Wärmenetze investieren
wir auch in die Erhöhung der CO₂-Neutralität und
den Ausbau der Wärmeproduktion.»

Dr. Martin Eschle, Leiter Beschaffung
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Interaktive Karte zeigt aktuellen Stand der Planung

Welche Wärmelösung ist an meiner Adresse vorgesehen? Wo wird Fernwärme priorisiert, wo sind Wärmeverbünde geplant? Fragen wie diese beantwortet eine interaktive Karte auf der IWB-Website. Sie informiert Liegenschaftseigentümer, Architekten und Installateure individuell über mögliche Heizsysteme und den geplanten Ausbau der Netz- und Anschlussleitungen für das gesamte Gebiet der Stadt Basel. So schafft IWB frühzeitig Planungssicherheit.

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