Medienmitteilung
IWB-Glasfasernetz für Basel
27.03.2009
Die IWB haben am heutigen, dritten Runden Tisch Marktteilnehmern und Behörden das Geschäftsmodell für das Glasfasernetz Basel, das die IWB bauen wollen, vorgestellt. Teilgenommen haben Swisscom, Sunrise sowie Vertreter weiterer Telekom-Anbieter und der Behörden. Mit den involvierten Partnern konnten die IWB jetzt die Eckwerte des Basler Geschäftsmodells abstimmen. Jetzt kann eine Absichtserklärung mit Swisscom erarbeitet werden.
IWB und Swisscom haben mit Beteiligung weiterer Marktteilnehmer in den letzten Wochen die wichtigsten Eckwerte des Geschäftsmodells für das neue Glasfasernetz Basel festgelegt. Man ist sich einig, dass nur ein Kabelnetz für Glasfasern (FTTH-BS) in Basel gebaut werden soll und parallele Kabelnetze vermieden werden müssen. Einverständnis besteht auch darin, dass es die IWB sind, die dieses Netz in Koordination mit Swisscom bauen und betreiben sollen. Damit ist ein nachhaltiger Service-Wettbewerb beim Endkunden gewährleistet. Nach den IWB-Plänen sollen bis in zehn Jahren 80 Prozent der Baslerinnen und Basler an das schnelle und moderne Glasfasernetz angeschlossen sein. Jetzt gilt es, in einer Absichtserklärung die Details der Zusammenarbeit mit Swisscom und weiteren Telekom-Anbietern festzulegen. Dies wird voraussichtlich im April erfolgen.
Mit der flächendeckenden Netzerschliessung wollen die IWB sowohl Gewerbekunden wie auch Privatkunden den freien und gleichen Zugang zum modernen Glasfasernetz ermöglichen. "Die IWB wollen allen Baslerinnen und Baslern diese moderne Technologie zur Verfügung stellen und keine Rosinenpickerei bei Unternehmenskunden und grossen Liegenschaften", so David Thiel, Vorsitzender der Geschäftsleitung IWB.
Geplant ist, mehrere Fasern zu verlegen und in Basel ein in sich geschlossenes Netz aufzubauen, um allen Serviceanbietern den diskriminierungsfreien und gleichen Zugang zum Netz zu garantieren. Ein in sich geschlossenes Netz heisst: durchgehende Fasern von der Steckdose in der Wohnung bis zur Verteilzentrale an die nationalen und internationalen Telekom-Netze. Gleichzeitig müssen die Kosten für die Netznutzung transparent und für alle Marktteilnehmer gleich verteilt sein. Nur dann ist auch die ökonomische Diskriminierungsfreiheit gewährleistet.
Unter diesen Voraussetzungen sind die Basler Kriterien erfüllt: keine parallelen Netze, tiefstmögliche Kosten für Bau und Betrieb des Netzes, echter Wettbewerb im Endkundenmarkt der Glasfaser-Telekommunikation.
Die Vorteile für die Baslerinnen und Basler: Mit dem neuen Glasfasernetz können das so genannte Triple Play (Digitales Fernsehen inklusive Video on Demand, Telefonie und Internet) als Komplettpaket oder die Einzelservices in höchster Qualität genutzt werden. Auch für die effiziente Nutzung von "Application Service Providing" (ASP) ist ein schnelles Glasfasernetz Voraussetzung. Mit ASP ist es möglich, Software direkt über das Internet zu nutzen, ohne dass diese auf dem Rechner installiert ist. Iwan Nussbaumer, Leiter Informatik und Telekom beurteilt das neue Netz so: "Mit dem neuen Glasfasernetz bekommen die Baslerinnen und Basler Zugang zu einem Kommunikationsnetz mit nahezu unbeschränkter Kapazität. Dieses Netz ist nicht nur jetzt ein Standortvorteil, sondern wird auch die Anforderungen in 10 und 20 Jahren noch erfüllen."
Der Weg, der sich nun abzeichnet, führt zu einer tragfähigen und volkswirtschaftlich sinnvollen Lösung. Im nächsten Quartal soll der Ratschlag für die Regierung des Kantons Basel-Stadt erarbeitet werden. Das Ziel der IWB ist es, noch in diesem Jahr mit dem Bau des Glasfasernetzes zu beginnen.
Datum: 27. März 2009
Zeichenzahl: 3500
________________________________________________________
Weitere Informationen für die Medien:
IWB
Dietmar Küther
Projektleiter PR / Kommunikation
Tel. 061 275 5209
E-Mail: dietmar.kuether@iwb.ch
(PDF 49 KB)
Mit der flächendeckenden Netzerschliessung wollen die IWB sowohl Gewerbekunden wie auch Privatkunden den freien und gleichen Zugang zum modernen Glasfasernetz ermöglichen. "Die IWB wollen allen Baslerinnen und Baslern diese moderne Technologie zur Verfügung stellen und keine Rosinenpickerei bei Unternehmenskunden und grossen Liegenschaften", so David Thiel, Vorsitzender der Geschäftsleitung IWB.
Geplant ist, mehrere Fasern zu verlegen und in Basel ein in sich geschlossenes Netz aufzubauen, um allen Serviceanbietern den diskriminierungsfreien und gleichen Zugang zum Netz zu garantieren. Ein in sich geschlossenes Netz heisst: durchgehende Fasern von der Steckdose in der Wohnung bis zur Verteilzentrale an die nationalen und internationalen Telekom-Netze. Gleichzeitig müssen die Kosten für die Netznutzung transparent und für alle Marktteilnehmer gleich verteilt sein. Nur dann ist auch die ökonomische Diskriminierungsfreiheit gewährleistet.
Unter diesen Voraussetzungen sind die Basler Kriterien erfüllt: keine parallelen Netze, tiefstmögliche Kosten für Bau und Betrieb des Netzes, echter Wettbewerb im Endkundenmarkt der Glasfaser-Telekommunikation.
Die Vorteile für die Baslerinnen und Basler: Mit dem neuen Glasfasernetz können das so genannte Triple Play (Digitales Fernsehen inklusive Video on Demand, Telefonie und Internet) als Komplettpaket oder die Einzelservices in höchster Qualität genutzt werden. Auch für die effiziente Nutzung von "Application Service Providing" (ASP) ist ein schnelles Glasfasernetz Voraussetzung. Mit ASP ist es möglich, Software direkt über das Internet zu nutzen, ohne dass diese auf dem Rechner installiert ist. Iwan Nussbaumer, Leiter Informatik und Telekom beurteilt das neue Netz so: "Mit dem neuen Glasfasernetz bekommen die Baslerinnen und Basler Zugang zu einem Kommunikationsnetz mit nahezu unbeschränkter Kapazität. Dieses Netz ist nicht nur jetzt ein Standortvorteil, sondern wird auch die Anforderungen in 10 und 20 Jahren noch erfüllen."
Der Weg, der sich nun abzeichnet, führt zu einer tragfähigen und volkswirtschaftlich sinnvollen Lösung. Im nächsten Quartal soll der Ratschlag für die Regierung des Kantons Basel-Stadt erarbeitet werden. Das Ziel der IWB ist es, noch in diesem Jahr mit dem Bau des Glasfasernetzes zu beginnen.
Datum: 27. März 2009
Zeichenzahl: 3500
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Weitere Informationen für die Medien:
IWB
Dietmar Küther
Projektleiter PR / Kommunikation
Tel. 061 275 5209
E-Mail: dietmar.kuether@iwb.ch
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